Die Teufelsbibel-Trilogie


Das Buch ist das größte und rätselhafteste Manuskript der Welt. In der Zeit seiner Entstehung galt es als Weltwunder.
Es hat eine Legende, so abenteuerlich und düster, dass man jahrhundertelang glaubte, es vor den Augen der Welt verbergen zu müssen.
Schon sein Name ist ein Widerspruch in sich: die Teufelsbibel.
310 Pergamentblätter, zu einem Kodex gebunden, 89 x 49 cm groß, das Gesamtwerk wiegt soviel wie ein erwachsener Mann: das ist die Teufelsbibel, der Codex Gigas, das „riesige Buch“. Entstanden in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, ist es das Lebenswerk eines einziges Mannes – von dem wir nicht einmal den Namen kennen. Es sollte eine Enzyklopädie mittelalterlichen Wissens werden, versetzt mit den frommen Texten der Bibel. Herausgekommen ist ein Werk, das Erstaunen und Furcht geweckt und statt der erhofften Antworten nur Fragen gestellt hat: Wer hat es geschaffen? Wozu? Und mit welchen Hilfsmitteln?



Die Legende sagt, der unbekannte Verfasser habe dem Teufel seine Seele dafür gegeben, dass dieser ihm half, das Buch zu Ende zu bringen. Den Ort, an dem es entstand, gibt es nicht mehr – Kriege und Katastrophen haben ihn dem Erdboden gleichgemacht, wo sich früher ein Kloster erhob, finden sich nur noch die Gräber der Mönche. Und die Skelette von Frauen und Kindern, erschlagen, verscharrt in einem Massengrab …
Das ist die Geschichte des Codex Gigas. Und das ist zugleich die gewaltige Romantrilogie von Richard Dübell, die bislang in 14 Sprachen übersetzt worden ist und sogar in Südkorea erscheint. DIE TEUFELSBIBEL – eine atemberaubende Geschichte über eines der letzten Rätsel der Kulturgeschichte und über die drei größten Dinge im Leben: Glaube, Liebe und Hoffnung.


Die Teufelsbibel-Trilogie fußt auf einem Projekt, das ich letztlich nie verwirklicht habe: einem Roman über Rudolf II. von Habsburg, den sicherlich bizarrsten Kaiser auf dem Thron des Heiligen Römischen Reichs. Rudolf II. wird allgemein als der Kaiser angesehen, der die Weichen für den Dreißigjährigen Krieg stellte. Sein Leben war geprägt von seiner gnadenlos-bigotten Erziehung am spanischen Königshof, von Phasen tiefster Depression, von Aberglauben und Angstzuständen, von seinem unbedingten Glauben an die Wissenschaften der Alchimie und der Sterndeutung und von einem so umfassenden Kunstsinn, dass seine Sammlung noch heute den Grundstock vieler Museen auf der Welt bildet. Während seiner Regierungszeit arbeiteten Astronomen wie Tycho Brahe und Johannes Kepler in Prag, Künstler wie Giuseppe Arcimboldo und Philosophen wie Jehuda ben Bezal´el Löw; und es entstanden berühmte Prager Legenden wie die um den Geist des Ritters Dalibor oder um den Golem. 



Bei meinen Recherchen über Kaiser Rudolf stieß ich auf seine Wunderkammer, die mehrere riesige Räume in der Prager in Beschlag nahm und in der absoluter Unsinn wie angeblich echte, mumifizierte Meerjungfrauen neben Originalen von Michelangelo, Raffael und Leonardo da Vinci aufbewahrt wurden. Eines der Stücke in Rudolfs Sammlung war der sogenannte Codex Gigas – die Teufelsbibel. Ich hatte bis dahin noch nichts über die größte Handschrift der Welt gehört; und auch im Internet fand sich damals (2006) außer einem fehlerhaften Eintrag im englischen Wikipedia und einer recht dürftigen Note im Lexikon des Mittelalters nichts über den Codex. Kaum zu glauben, wenn man sich heute (2010) die Fülle der Einträge im Internet ansieht! Die Ausstellung der Teufelsbibel 2007 in Prag, die mit der Publikation des ersten Bandes meiner Trilogie zusammenfiel, hat einiges an Öffentlichkeitswirksamkeit der Teufelsbibel nachgeholt.
Jedenfalls – wenn ein Romanautor auf etwas mit den Namen „Teufelsbibel“ stößt, dann weiß er, dass er ein Thema gefunden hat. Und so entstand eine Kurzserie von drei Romanen, die das Schicksal der Prager Familien Khlesl und Langenfels mit dem Codex Gigas verknüpft. Zugleich ist dies eine Geschichte über den Dreißigjährigen Krieg – wie der Weg in diese größte Katastrophe des Heiligen Römischen Reichs bereitet wurde, wie niemand den Gang in den Abgrund aufhielt und welche Tragödie er vor allem für die Soldaten und Zivilisten darstellte, die zu seinen Opfern wurden.



Die Teufelsbibel

ISBN Originalausgabe: 3-431-03718-0
ISBN Taschenbuch: 3-404-16326-7
ISBN Hörbuch: 3-7857-3373-8 (6 CDs, Sprecher: Klaus-Dieter Klebsch)

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„Der Preis deiner Liebe bist du selbst.“

Augustinus


Böhmen, 1572: In einem halb verfallenen Kloster in Nordostböhmen wird der achtjährige Andrej Zeuge eines schrecklichen Blutbades: Zehn Menschen, darunter Andrejs Eltern, werden von einem rasenden Mönch in einer schwarzen Kutte ermordet. Eine der Frauen bringt sterbend ein Kind zur Welt. Der Prior befiehlt, auch den Säugling zu töten. Es gilt, alle Spuren zu verwischen, die jemanden in das abgelegene Kloster führen könnten.
Andrej kann fliehen und nimmt eines der bestgehüteten Geheimnisse der Kirche mit sich, das die verschwiegene Mönchsgesellschaft um jeden Preis zu schützen geschworen hat. In dem Kloster wird ein Buch versteckt, das drei Päpste das Leben kosten und die Macht haben soll, das Ende der Welt einzuläuten – der Codex Gigas, die Teufelsbibel, das Vermächtnis des Bösen. Sieben schwarze Mönche behüten die riesige Handschrift und töten jeden, der zuviel darüber weiß … denn es heißt, der Teufel habe den Kodex mit eigener Hand geschrieben, und er enthalte all das Wissen, das Gott den Menschen seit Adam und Eva vorenthält, um seine Geschöpfe vor sich selbst zu schützen.
Das Wissen um das Buch ist das einzige Erbe, das Andrej von seinem Vater geblieben ist. Doch er ist nicht der einzige, der vom Erwachen der Teufelsbibel betroffen ist. In Wien findet die junge Agnes Wiegant einen zuverlässigen Beschützer und Freund in Cyprian Khlesl, dem Neffen des mächtigen Bischofs Khlesl – aber Cyprian verschweigt etwas, das sich wie ein Schatten vor die erwachende Liebe zwischen ihm und Agnes schiebt. Und in Spanien beauftragen drei hochrangige Kleriker einen Agenten mit der Suche nach Spuren, die zur Teufelsbibel führen könnten. Der Agent ist der Dominikanerpater Xavier, ein eiskalter, eleganter Mann, dem ein Menschenleben weniger als nichts bedeutet. Seine Nachforschungen führen ihn nach Wien zu Agnes und Cyprian und nach Prag zu Andrej. Vor allem aber führen sie dazu, dass die Gemeinschaft der sieben schwarzen Mönche auszieht, um die Welt vor der Entdeckung des teuflischen Testaments zu behüten, und sei es mit der Auslöschung einer ganzen Stadt …



Die Wächter der Teufelsbibel

ISBN Originalausgabe: 3-431-03758-6
ISBN Taschenbuch: 3-404-16455-4
ISBN Hörbuch: 3-7857-3702-6 (6 CDs, Sprecher: Klaus-Dieter Klebsch)






„Die Grenzen der Seele kannst du nicht finden.“

Heraklit von Ephesos




Prag, 1612: Kaiser Rudolf II. stirbt – und aus seiner Burg wird das gefährlichste Buch seiner Zeit gestohlen: die Teufelsbibel. Wenig später geschehen im Namen des Satans unheimliche Dinge im Land: Klöster werden angegriffen, verstümmelte Leichen in den Wäldern gefunden. Die düsteren Legenden um eine alte Burg in den mährischen Hügeln erwachen zum Leben, und Augenzeugen berichten davon, dass sie den Teufel lachen und tanzen gesehen hätten.

Für die drei Freunde Agnes und Cyprian Khlesl und Andrej von Langenfels steht der Zusammenhang mit dem Verschwinden der geheimnisvollen alten Handschrift außer Frage. Sie riskieren ihr Leben gegen skrupellose Fürsten und vom Glauben abgefallene Priester, die sich die Macht der Teufelsbibel zu Nutze machen wollen. Während um sie herum die alte Weltordnung im Konflikt zwischen Reformation und Gegenreformation versinkt, kämpfen sie um ihre Liebe zueinander und um das, was ihnen am meisten bedeutet – das Leben ihrer Kinder.

"Ein Buch wie ein Rausch!"
A.T., Leserzuschrift



Die Erbin der Teufelsbibel

ISBN Originalausgabe: 3-7857-2391-3


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„Wer Hoffnung besitzt, besitzt alles.“

Arabisches Sprichwort



Jahrzehntelang haben sie die Welt vor der Teufelsbibel behütet. Nun wendet sich die Welt gegen sie …

Böhmen, 1648: Dreißig Jahre Krieg haben Europa an den Rand des Abgrunds gebracht. Die Menschen sind verroht. Wo die halb verhungerte Soldateska nicht wütet, schicken selbsternannte Hexenjäger unschuldige Männer, Frauen und Kinder ins Feuer. Manche allerdings verfolgen ganz undurchsichtige Ziele – und die Teufelsbibel, das mächtigste Buch der Welt, steht im Mittelpunkt ihres Trachtens.
Im Norden schickt Königin Kristina von Schweden ihre Geliebte Ebba Sparre aus. Im Westen fällt ein Jesuit mit einer wichtigen Botschaft einem Mord zum Opfer. Im Süden erwacht ein uraltes Netzwerk aus dem Schlummer. Und im Osten, dort, wo der große Krieg begann, brechen Agnes Khlesl und ihre Tochter Alexandra auf, um ein Kind zu retten. Ihre Mission führt sie direkt in die Falle des Jesuitenpaters Giuffrido Silvicola.
Silvicolas Leben dient nur einem Ziel: der Vernichtung der Teufelsbibel um jeden Preis. Die Familien Khlesl und Langenfels hält er für ihre gefährlichsten Anhänger. Seine Pläne stellen Alexandra vor eine schreckliche Wahl: ihre Familie und die Liebe ihres Lebens zu verraten oder zuzusehen, wie ihre Mutter auf dem Scheiterhaufen endet. Denn Pater Silvicola ist Hexenjäger – und die Fackel hält er bereits in der Hand.

DIE ERBIN DER TEUFELSBIBEL lässt die Schrecken des Dreißigjährigen Kriegs lebendig werden und erzählt das dramatische Ende einer Trilogie über das rätselhafteste Buch der Welt - und den Preis, den die Liebe fordert.





Pressestimmen zur Teufelsbibel-Trilogie


„Eine diabolische Geschichte von atemberaubender Rasanz.“

Kölner Stadtanzeiger


„Beide Daumen hoch! Auf jeden Fall!“

Peter Hetzel, SAT1-Literaturkritiker


„Ein historischer Spannungsroman der Extraklasse.“

Rhein-Neckar-Zeitung


"Ein mitreißendes Leseerlebnis"

Westfalenpost


„Es ist ein mitreißendes, fürchterliches, komisches, tragisches und wunderschönes Buch, das Richard Dübell geschrieben hat.“

Leserforum „Büchereule“


„Ein hervorragend recherchierter und mit seltenem Talent erzählter spannender Roman, der seinesgleichen sucht. Wer intelligente und anspruchsvolle Unterhaltung liebt, wird mit diesem Buch die perfekte Wahl treffen.“

Rezension aus amazon.de


Die Besprechung in Caro's Bücherecke zu DIE TEUFELSBIBEL findet sich hier.


Eindrücke aus meinen Recherche-Reisen


Die Kirche in Podlazice; das einzige, was die Zeit von dem einst wohlhabenden großen Kloster übriggelassen hat, in dem die Teufelsbibel im 13. Jahrhundert entstand.

Das Kloster in Broumov, wie es am Ende des 16. Jahrhunderts ausgesehen habe dürfte, der Zeit, in der DIE TEUFELSBIBEL spielt. Das Benediktinerkloster war das letzte Versteck der Teufelsbibel, bevor sie von Kaiser Rudolf II. nach Prag gebracht wurde.

Die Zeichnung befindet sich im Stadtmuseum von Broumov. Das heutige Broumover Kloster ist vollkommen barockisiert.

Blick von der Prager Karlsbrücke zur Burg auf dem Hradschin, wo die Teufelsbibel zwischen 1593 und 1648 in der dortigen Wunderkammer aufbewahrt wurde.

In den mährischen Wäldern tanzt der Teufel zwar heute nicht mehr, aber man kann sich vorstellen, dass er es jederzeit wieder tun könnte ...

Burg Pernstein in der Nähe von Brünn spielt die düstere Hauptrolle in DIE ERBIN DER TEUFELSBIBEL und war auch schon Kulisse für mehrere Hollywood-Filme. Heute ist die Burg ein beliebter Treffpunkt für die tschechische LARP-Szene.